Ausflug zu den vier Quellen
Dieses Wochenende stand wieder ein Ausflug mit Brenda von Senda an. Wir sind um 8 Uhr (verdammt, schon wieder so früh!!!!) aufgebrochen. Nach 5 Stunden Fahrt und somit Schlaf, sind wir im Gebiet "Cuatro Ciénegas" angekommen. HIer in der Steppe gibt es vier heiße Quellen in denen einzigartige Fische und Schildkröten leben. In zwei davon darf man baden.
Zuerst haben wir in einem Restaurant im Dörfchen Mexikanisch gegessen. Dann ging es weiter zu den Quellen und dem danebengelegenen Zeltplatz. Nachdem wir unsere Zeltlandschaft auf dem Stein- und Kieselboden unter einem Baum errichtet hatten, haben wir gleich die Gelegenheit am Schopfe gepackt und sind in zwei der vier Quellen baden gegangen. Es war herrlich. Endlich mal wieder schwimmen. Auch wenn es nicht mit dem Bodensee vergleichbar ist. Aber wer will hier schon vergleichen?!
Am Abend gab es dann Sandwich. Die frische Luft hat hungrig gemacht. Nicht nur uns, sondern auch zahlreiche Bienen. Wer mich kennt, weiß, was ich von den Tierchen halte und wie ich auf sie reagiere... ich habe das Abendessen ausfallen lassen und als es Nacht war mit ner Taschenlampe mir ein Brot gestrichen. Blöde Viecher! Und: NEIN, ich mag kein Honig!

Tja und nach dem Abendessen mussten wir am eigenen Leibe die organisatorischen Künsten unserer Reiseführer erleben. Wir hatten weder Licht, noch Kerzen, noch Musik oder Alkohol für die nächtlichen Aktivitäten. Also sind wir mit dem Van erstmal losgetuckert und haben für 1000 pesos Trinken gekauft. Feuer haben mit gefundenem Holz gemacht. Geht alles, wenn die Primärbedürfnisse gestillt sind :-)
Den Schlafsack hat man übrigens bei den nächtlichen 35 Grad nicht gebraucht, aber eine Isomatte wäre auf dem Steinboden schon von Vorteil gewesen...
Am Sonntagmorgen ging ich um 8 Uhr baden. Das war herrlich. Frisches, türkisblaues Wasser und eine Seelenruhe. Die Fischchen habe ich auch gesehen. Tja und danach saßen einige von uns im Schatten für 3 Stunden, haben gequatscht, Karten gespielt, Buch gelesen oder einfach auch gar nichts getan. Leute, das war toll. Stundenlang ohne schlechtes Gewissen einfach gar nichts tun. Ja, hier tickt die Zeit echt anders.
Um 14 Uhr ging es noch zu Sanddünen, die aufeinmal aus der Landschaft hier ragen. Sieht echt merkwürdig aus. Und wenn man bedenkt, dass der Sand reine Mineralablagerungen von den Bergen sind, umso erstaunlicher.

Fazit: tolles Wochenende, an dem man wieder viele neue, manchmal sehr gewöhnungsbedürftige, Einsichten gewonnen hat. Die Natur war einzigartig, die Aufdringlichkeit der Bienen auch ;-) Das konnte ich mir jetzt nicht verkneifen...
Zuerst haben wir in einem Restaurant im Dörfchen Mexikanisch gegessen. Dann ging es weiter zu den Quellen und dem danebengelegenen Zeltplatz. Nachdem wir unsere Zeltlandschaft auf dem Stein- und Kieselboden unter einem Baum errichtet hatten, haben wir gleich die Gelegenheit am Schopfe gepackt und sind in zwei der vier Quellen baden gegangen. Es war herrlich. Endlich mal wieder schwimmen. Auch wenn es nicht mit dem Bodensee vergleichbar ist. Aber wer will hier schon vergleichen?!
Am Abend gab es dann Sandwich. Die frische Luft hat hungrig gemacht. Nicht nur uns, sondern auch zahlreiche Bienen. Wer mich kennt, weiß, was ich von den Tierchen halte und wie ich auf sie reagiere... ich habe das Abendessen ausfallen lassen und als es Nacht war mit ner Taschenlampe mir ein Brot gestrichen. Blöde Viecher! Und: NEIN, ich mag kein Honig!




Tja und nach dem Abendessen mussten wir am eigenen Leibe die organisatorischen Künsten unserer Reiseführer erleben. Wir hatten weder Licht, noch Kerzen, noch Musik oder Alkohol für die nächtlichen Aktivitäten. Also sind wir mit dem Van erstmal losgetuckert und haben für 1000 pesos Trinken gekauft. Feuer haben mit gefundenem Holz gemacht. Geht alles, wenn die Primärbedürfnisse gestillt sind :-)
Den Schlafsack hat man übrigens bei den nächtlichen 35 Grad nicht gebraucht, aber eine Isomatte wäre auf dem Steinboden schon von Vorteil gewesen...
Am Sonntagmorgen ging ich um 8 Uhr baden. Das war herrlich. Frisches, türkisblaues Wasser und eine Seelenruhe. Die Fischchen habe ich auch gesehen. Tja und danach saßen einige von uns im Schatten für 3 Stunden, haben gequatscht, Karten gespielt, Buch gelesen oder einfach auch gar nichts getan. Leute, das war toll. Stundenlang ohne schlechtes Gewissen einfach gar nichts tun. Ja, hier tickt die Zeit echt anders.
Um 14 Uhr ging es noch zu Sanddünen, die aufeinmal aus der Landschaft hier ragen. Sieht echt merkwürdig aus. Und wenn man bedenkt, dass der Sand reine Mineralablagerungen von den Bergen sind, umso erstaunlicher.



Fazit: tolles Wochenende, an dem man wieder viele neue, manchmal sehr gewöhnungsbedürftige, Einsichten gewonnen hat. Die Natur war einzigartig, die Aufdringlichkeit der Bienen auch ;-) Das konnte ich mir jetzt nicht verkneifen...
Gaby_cabezota - 2006-08-27 22:40