Montag, 18. September 2006

Zacatecas oder "el grito"

Olé. Am Abend des 15. Septembers 1810 erklärte Mexico seine Unabhängikeit von Spanien. Grund genug, zu feiern. Einige von uns Internationals reisten dafür 6 Stunden mit dem Bus nach Zacatecas. Eine wunderschöne Colonialstadt im Staat Zacatecas, der südlich von Nuevo Leon liegt. Am Freitagmorgen gings los. Nachdem die Zimmer im Hostel bezogen worden sind, gings auch schon los, die Stadt mit ihren 1 Mio Einwohnern zu besichtigen und uns NATÜRLICH mexikanisch-feierlich auszustatten. Ist uns gelungen... schaut selbst:

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Also ich muss wohl nicht erwähnen, dass es eine tolle Feier auf dem Hauptplatz von Zacatecas war, wir mittendrin und volldabei waren und mit unserem deutschen Aussehen (gut, es gibt Ausnahmen), doch jede wundersame Blicke auf uns zogen, als wir um 23 Uhr aus voller Kehle "viva México" riefen und wie alle die Fahnen schwanken, tröteten und hüpften...

Am Samstag ging es zu "la Quemada" eine Pyramidenstadt. Ich glaube, von den Azteken, aber ich bin mir nicht sicher. Ich schau nochmal nach... Auf jeden Fall sind wir abenteuerlich erst mal ne Stunde mit nem Klapperbus gefahren, bis der Fahrer uns nicht ganz am Arsch der Welt (aber von dort aus konntest du ihn schon richtig gut sehen...) rauslies und nach links Richtung Horizont zeigte: "Allá están". Aufgrund unserer verwirrten Gesichtern sagte ein Mitfahrer noch "Dauert nur 20 Minuten". Und zum Glück hatte er Recht!

Wir sind auf einer Straße, umgeben von Wiesen über Hügel und Hügel gegangen, bis wir vor einem Tor standen, das uns zu den Pyramiden einließ. Aufgrund heftigen Regenfällen als wir oben waren, musste ja so sein, wurde die Aussicht nur kurz genossen. Katja und ich bekamen die Möglichkeit mit Freunden und derem Auto zurück zu fahren. So sind wir dann mit ihnen auf die "Ferría Nacional de Zacatecas", haben was gegessen, dann auf den Aussichtspunkt und dann ins Hostel wo wir uns mit den anderen wieder trafen. Die hatten es nicht ganz so toll, da sie bei Regen den Weg zur Hauptstraße wieder zurückgehen mussten und bei langem Warten im Regen sich verbrannt haben. Keine Ahnung, wie das geht, aber die Gesichter haben Bände gesprochen.

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Am Abend ging es nochmals zur Ferría, wo wir in kleinen Gruppen durchzogen. Manche versuchten sich im "Bull-riding", andere im "Bierkontest" und andere haben sich bunte Zöpfchen flechten lassen (Das war ich!!!). Die Ferría war rießig. Neben einem Atrium, in dem echte Stiere gejagt wurden und beritten, gab es extraerrichtete Diskos und Clubs (Wer hatte sich nochmal in den Schwulenclub verirrt??), einen Rummel mit Achterbahnen und auch einen Teil mit vielen vielen Ständen, wo man alles bekam. War echt toll.

Am Sonntag ging es noch in ein convento (sorry, mir fällt das deutsche Wort nicht ein; da wo die Mönche drinleben...) wo eine Maskenausstellung war. Hört sich nicht spannend an, dachte ich zumindest, aber es war es. Wenn man sich die Zeit nahm und zumindest einige Schilder las, erfuhr man einiges über die Geschichte Mexikos, sowie über Rituale, frühere Bilder von Mauren und Europäern, sowie über Totem und Anwendungsbereiche der verschiedenen Masken. Kleine Auswahl gefällig?

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Fazit: supertolles Wochenende mit netten Leuten, viel gelacht und gequatscht und auch die 9 Stunden Rückfahrt konnte diesen Eindruck nicht schmälern. Ich hoffe, ich/ wir werden noch öfters die Möglichkeit haben, tolle Wochenende mit tollen Eindrücken zu gewinnen. Achja: wer noch nicht genug Bilder gesehen hat, auf der linken Seite gibt es eine Linkliste, klickt auf "fotos mías" und eurem Wunsche soll genüge getan werden. Wir lesen uns!

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